Graffiti und Street-Art: News Nr. 271/09
©Institut für Graffiti-Forschung, 0043 699
8139 0029
Originalgröße der Abbildungen: 8 - 12,3 MegaPixel
neu: Graffiti-Museum Wien -
www.graffitimuseum.at
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2009-03-03 - politisches Graffito aus Klagenfurt - Antifaschismus
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2009-03-03 - Wiener Längsschnittstudie der Graffiti-Forschung -
Beispiel - zwei Sequenzen - 06.08.22 - 09.03.03
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2009-03-03 - Schriften - Graffiti - oben: Emotion/Erregung,
materialisiert in einem Schrift-Bild, unten: politische Aussage ? -
Übersetzung
bitte an das ifg -
mailto:graffiti@chello.at

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2009-03-03 - Stencil Galerie Wien
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2009-03-01 - Frankfurt/Main - Saul Len - aktuelle Daten vom
Ostbahnhof

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2009-03-01 - Längsschnittstudie der Graffiti-Forschung - Sequenzen
2009

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2009-03-01 - Graffiti der Writer-Kultur - Wien

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2009-03-01 - Graffiti und Fußball - RAPID - Wien
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2009-03-01 - Graffiti - Werbung
und Kommerzialisierung - Wien |

2009-03-01 - U-Bahn - Wien

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2009-03-02 - GOETHEs (Schrift-)Graffito (der Text
wurde ohne Quellenangabe eingesandt):
... "Bei einem
seiner insgesamt 28 Aufenthalte in Ilmenau übernachtete Goethe, nach
einer Wanderung durch die Ilmenauer Berge, allein in der kleinen
Schutzhütte auf dem Gipfel des Kickelhahns. Fasziniert vom
anbrechenden Abend und der absoluten Stille schrieb er mit einem
Stift an die Holzplanken der Hütte:
Über allen Gipfeln
Ist Ruh'
In allen Wipfeln
Spürest Du
Kaum einen Hauch;
Die Vögelein schweigen im Walde
Warte nur, balde
Ruhest Du auch.
Jahre später, am 27. August 1831 ist Goethe wieder in Ilmenau. Es
ist der Vorabend seines 82. Geburtstages. Ihm wird ein besonderer
Wunsch erfüllt, als er mit dem Berginspektor Mahr auf den Kickelhahn
fährt. Jede Hilfe abwehrend erklimmt er die steilen Stufen zum
Obergeschoss der Schutzhütte und sucht das kleine Gedicht. Johann
Christian Mahr schilderte die Szene wie folgt:
"Goethe überlas diese wenigen Verse, und Tränen flossen über seine
Wangen. Ganz langsam zog er sein schneeweißes Taschentuch aus seinem
dunkelbraunen Tuchrock, trocknete sich die Tränen und sprach in
einem sanften, wehmütigen Ton: 'Ja, warte nur, bald ruhest du
auch!', schwieg eine halbe Minute, sah nochmals durch das Fenster in
den düstern Fichtenwald und wendete sich darauf zu mir, mit den
Worten: Nun wollen wir wieder gehen!"." ...
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2009-03-01 - Graffiti und Philosophie

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